
RSV Urbach Vorstand
Vorstand des RSV Urbach 1912 e.V.
– Mit Erfahrung, Leidenschaft und frischem Elan in die Zukunft!
Seit dem 10. Juni 2025 hat der RSV Urbach 1912 e.V. einen neuen Vorstand – und dieser vereint sportliche Erfahrung, Vereinsliebe und frische Impulse wie kaum zuvor. Wir freuen uns, ein engagiertes Team vorzustellen, das bereit ist, gemeinsam die Zukunft unseres Traditionsvereins aktiv mitzugestalten.
Der Vorstand des RSV Urbach 1912 e. V.

Mladen
Drmonjic
1. Vorsitzende
Mladen, unser neuer 1. Vorsitzender, ist im Verein längst kein Unbekannter. Seit beeindruckenden 17 Jahren bringt er sich als Trainer in verschiedenen Bereichen ein – von der Jugend bis hin zur 1. Seniorenmannschaft, die er zuletzt erfolgreich betreut hat. Seine tiefe Verbundenheit zum RSV, seine fachliche Kompetenz und sein unermüdlicher Einsatz machen ihn zur idealen Besetzung für dieses verantwortungsvolle Amt.

Sascha
Koschewski
2. Vorsitzende
An seiner Seite steht Sascha als 2. Vorsitzender. Obwohl erst seit einem Jahr im Verein, ist er als Torhüter der 1. Mannschaft bereits eine feste Größe im Team – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Mit seinem frischen Blick von außen und seiner hohen Motivation bringt er wertvolle neue Impulse in die Vorstandsarbeit.

Vladyslav
Shykhov
Schatzmeister
Die Finanzen des Vereins liegen ab sofort in den erfahrenen Händen von Vlady, unserem neuen Schatzmeister. Seit acht Jahren ist er aktives Mitglied im RSV, spielt bis heute in der 1. Mannschaft und unterstützte sie bis zur Saison 2024/25 als Co-Trainer. Sein Engagement auf und neben dem Platz spricht für sich – er kennt den Verein aus allen Perspektiven.
Der Vorstand des RSV Urbach 1912 e. V.

Patrick
Bruder
Geschäftsführer
Als Geschäftsführer komplettiert Paddy das neue Vorstandsteam. Seit sechs Jahren im Verein, war er zunächst als Torhüter der 1. Mannschaft aktiv und bringt nun seine organisatorischen Stärken in die Vereinsführung ein. Seit zwei Jahren ist er bereits als Trainer der 2. Mannschaft tätig und steht für Verlässlichkeit, Struktur und Teamgeist.

Ümit
Emetlioglu
Jugendleiter

Lutz
Kornwebel
Ehrenvorsitzender
Lutz Kornwebel ist seit über 45 Jahren Mitglied beim RSV Urbach. Es gibt kaum eine Position, die der 1965 geborene noch nicht ausgeübt hat. Jetzt ist Kornwebel für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement mit der Goldenen Verdienstnadel des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) ausgezeichnet worden.
Ehrenvorsitzende des RSV Urbach

Franz
Dollmann
Im Jahre 1912, dem Gründungsjahr unseres Vereines konnte man die Entwicklungdes Sportes in Deutschland noch nicht ahnen.
Die Idealvorstellungen der Sportler der damaligen Zeit waren andere als die in der heutigen modernen Zeit.
Immerhin bedeuten über 100 Jahre im Leben eines Sportvereines jahrzehntelange Arbeit in den Diensten der Jugend.
Der RSV Urbach hat in der Zeit seines Bestehens eine stetige Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen gehabt, die dazu führte, dass der Verein heute im sportlichen Leben in unserem Stadtbezirk 7 einen hervorragenden Platz einnimmt.
Mit ganzer Kraft hat der Verein mit seinen Verantwortlichen an der Förderung der Jugend gearbeitet.
So wundert es nicht, dass gerade Jugendliche unseren Verein als ihre sportliche Heimat betrachten.
Heute nach über 100 Jahren intensiver Betätigung, kann man mit recht feststellen, dass unser Verein seine Aufgabe entsprechend unserer Gründungssatzung erfüllt hat.
Die Jahrtausendwende sowie 100 Jahre RSV Urbach haben wir geschafft.
Mein Wunsch ist es, dass die heute Verantwortlichen im Verein Kraft finden, damit unsere Mitglieder und Freunde weiterhin eine gute Bleibe im Verein haben.
Franz Dollmann

Rudi
Druxius
100 Jahre Vereinsgeschichte ist eine lange Zeit, mit vielen Höhen und Tiefen, in der der RSV Urbach im
sportlichen und gesellschaftlichen Leben in Urbach
vertreten war und ist.
Zwei Weltkriege hat der Verein
überlebt. Es fanden sich immer wieder Sportkameraden,
die mit viel Schwung und Ehrgeiz den RSV Urbach
zu dem machten, was er heute ist.
Als ich 1950 in den
Verein eintrat, spielten wir im Grengel am Sandberg.
Keine Umkleiden, kein Flutlicht – die gesamte Jugendabteilung
verfügte über vier Bälle für den Trainings und Spielbetrieb.
Wenn ich heute einen Blick in das Materiallager werfe,
sehe ich über 100 Bälle, die lange nicht alle gebraucht
werden. Ja, sie müssen schneeweiß sein. Trikotagen
gibt es scheinbar im Überfluss, aber es sollte alles
neu und aktuell sein. Man sollte alles ein, zwei Stufen
im Anspruch herunterfahren, denn die Geldbeschaffung
für den Betrieb ist mit vielen Mühen verbunden,
aus den Mitgliedsbeiträgen sind die Ansprüche kaum
zu befriedigen.
Meine Sorgen gelten dem Fortbestand des RSV – die
Vorstände sind schon lange unterbesetzt. Ich wende
mich an alle sich zu engagieren und in der Vereinsarbeit
ehrenamtlich mitzumachen.
Eine Bitte habe ich
an alle Mitglieder: sprecht miteinander, schreibt keine
Mails, denn bei einem Gespräch lassen sich die Probleme
besser lösen.
Mit dem Neubau unseres Vereinsheimes hat der Vorstand
allen Jugend- und Seniorenmannschaften, den
Alten Herren und seinen Mitgliedern ein tolles „zu
Hause“ geschaffen, auf das wir sehr stolz sein können.
An alle, die dazu beigetragen haben, sage ich ein
herzliches „Danke schön“. Den Vorständen wünsche
ich eine glückliche Hand mit seinen Mannschaften und
Mitgliedern. Euch Allen wünsche ich ein gelungenes
Jubiläumsjahr und viele schöne Stunden miteinander.
Herzlich Euer Rudi Druxius

Lutz
Kornwebel
Lutz Kornwebel ist seit über 45 Jahren Mitglied beim RSV Urbach 1912. Es gibt kaum eine Position, die der 1965 geborene noch nicht ausgeübt hat. Jetzt ist Kornwebel für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement mit der Goldenen Verdienstnadel des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) ausgezeichnet worden. Warum investiert er gerne so viel Zeit und Herzblut? Und was macht für ihn das Ehrenamt aus?
Lutz Kornwebel ist eine auffällige Person – groß, redegewandet, manchmal nachdenklich und kritisch, aber immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Besonders dann, wenn er über den RSV Urbach spricht. Eigentlich muss man sagen: Über Seinen RSV Urbach. Denn der Verein aus dem rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Porz prägt sein Leben seit inzwischen einem halben Jahrhundert. Vielleicht sogar noch länger. „Ich komme aus Urbach und bin mit 16 Jahren zum RSV gekommen. Der Klub ist mir so ans Herz gewachsen, dass ich ihm immer treu geblieben bin.“
Es war bis heute eine Beziehung mit Höhen und Tiefen. Lust und Frust, Leidenschaft und Leidenszeit – Lutz Kornwebel hat das alles erlebt. Und trotzdem möchte er keinen Tag missen, denn die schönen Momente sind deutlich in der Überzahl: „Das Ehrenamt hat mir total viel gegeben. Ich habe nie Geld für meine Arbeit bekommen, das wollte ich auch nicht. Mir hat es immer gereicht, das Lachen der Kinder auf dem Fußballplatz zu sehen. Das ist sowieso unbezahlbar. Wenn ich daran denke, weiß ich, dass es richtig war, viel Zeit, Herzblut und auch jede Menge Nerven in diesen Verein zu investieren.“
Genau für dieses Engagement ist der 1965 geborene nun durch den Fußball-Verband Mittelrhein mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet worden. Ehre, wem Ehre gebührt. Im Zuge dessen wurde Kornwebel von den Verantwortlichen des RSV Urbach auch direkt zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Geht noch mehr?
In dem halben Jahrhundert seiner Vereinszugehörigkeit hat Kornwebel viele Positionen ausgefüllt: „Als mein Sohn sechs Jahr alt war und Fußball spielen wollte, gab es beim RSV Urbach keinen Trainer mehr für diese Altersklasse. Was habe ich also gemacht?“, fragt er und gibt die Antwort im nächsten Satz selbst: „Ich habe die Mannschaft dann eben selbst trainiert. Was hätte ich auch sonst tun sollen? Einen neuen Trainer hätten wir auf die Schnelle nicht gefunden.“
Kornwebel hatte spätestens da erkannt, dass der Nachwuchs die Zukunft des Vereins bildet: „Ich habe mich immer extrem für die Jugendarbeit eingesetzt. Ich habe dafür gesorgt, dass wir neue Trainerinnen und Trainer gefunden haben und dass diese regelmäßig fortgebildet wurden “, sagt er. Dass in Urbach gute Nachwuchsarbeit betrieben wird, sprach sich schnell herum: In den besten Zeiten hatte der Klub 25 Jugendteams im Spielbetrieb – und hatte damit die größte Nachwuchsabteilung in ganz Köln.
„In dieser Zeit habe ich mich auch überreden lassen, die Jugendleitung zu übernehmen“, sagt Kornwebel. „Eigentlich wollte ich das nicht. Aber es war wieder der Fall, dass wir niemand gefunden haben, der es gerne machen möchte. Also habe ich zugestimmt. Ich hätte nicht gedacht, wie viel Arbeit dieses Amt mit sich bringt.“ Es zieht sich wie ein roter Faden durch seine ehrenamtliche Tätigkeit für den RSV Urbach, dass er nie Nein sagen konnte. Auch deshalb wurde er später Geschäftsführer des Gesamtvereins und dann 1. Vorsitzender.
„Ich habe das immer alles gerne gemacht, weil ich davon überzeugt war und bin, dass ich dem Verein – und damit vor allem den jungen und älteren Fußballerinnen und Fußballern – helfen konnte“, betont Kornwebel, der beruflich in der IT-Branche tätig war. „Hinzu kam, dass ich als Urbacher sehr gute Kontakte in die Geschäftswelt unseres Stadtteils hatte und so den einen oder anderen Sponsor gewinnen konnte.“
Kornwebel war es immer ein besonderes Anliegen, dass der RSV Urbach ein Treffpunkt für alle Menschen aus dem Stadtteil sind. Hier soll es um den Fußball gehen, um die Freude an der Gemeinschaft. Religion, Herkunft, Geschlecht und sexuelle Orientierung sollen in diesem Zusammenhang keine Rolle spielen. „Ich sehe den Verein wie eine große Familie, in der er aber auch mal Streit geben kann. Wichtig ist, dass man gemeinsam konstruktiv einer Lösung findet“, betont Kornwebel.
Wie in jeder guten Beziehung gibt es also auch hier Herausforderungen, die gelöst werden wollen. Im Moment ist wieder eine Phase, in der Kornwebel einige vereinsinterne Abläufe Kopfzerbrechen bereiten. „Ich möchte immer nur das Beste für den Verein erreichen. Und hier liegt mir tatsächlich der Nachwuchs ganz besonders am Herzen“, sagt Kornwebel. „Als Ehrenvorsitzender sehe ich mich in der Verantwortung. Wir müssen jetzt schauen, wie wir die Situation im Sinne aller gelöst bekommen. Es geht um den RSV Urbach, es geht um diesen tollen Verein.“
Deshalb ist für Kornwebel auch klar, dass er dem RSV Urbach erhalten bleiben wird. Vermutlich für immer, bis ans Lebensende. So war es auch schon bei seinem Vater. In guten wie in komplizierten Zeiten.
